„Es lohnt sich, auf Kundenwünsche einzugehen“

Interview mit Susanne Lanzke, Teamleiterin Nonfood, Scheck-In Weinheim

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Warum haben Sie bei dem Wettbewerb um den Titel „Deutschlands bestes Presseregal“ mitgemacht?

Vor allem wollten wir unsere Mitarbeiter motivieren: Als Ergebnis des Komplettumbaus des Marktes im Jahr 2014 hatte Scheck-In Weinheim bereits 2015 den Preis für den schönsten Markt in Deutschland gewonnen. Das hat uns für die Teilnahme an dem nächsten Wettbewerb angespornt. Wir waren überzeugt, dass wir auch im Pressesortiment sehr gut aufgestellt sind.

Haben Sie auch einen Umbau in Ihrem Geschäft vorgenommen?

Nach dem großen Komplettumbau haben wir insgesamt schon einen sehr guten Umsatz mit der Warengruppe erzielt. Seitdem haben wir stetig weitere Optimierungen vorgenommen und das Angebot mit der Unterstützung des Grossisten komplett überprüft.

Was war Ihrer Meinung nach für den Erfolg des Konzeptes verantwortlich?

Sehr wichtig ist die gute Präsentation des Sortiments. Die einzelnen Hefte dürfen nicht zu eng stehen, denn der Kunde möchte seinen Titel sofort finden. Auch die Vollpräsentation der wichtigsten Titel in der Stapelauslage ist wichtig. Unsere Regale sind immer gut gepflegt, Lücken werden schnell aufgefüllt. Unsere Mitarbeiter haben dafür und für die regelmäßige Regalpflege ausreichend Zeit. Insgesamt sind wir sehr stolz auf das Team und die Arbeit in dieser Abteilung.

Welche Rolle spielt das Presse-Grosso für Sie?

Die regelmäßige Sortimentspflege zusammen mit dem Grossisten ist wichtig. Wir werden da sehr gut unterstützt und von dieser guten Zusammenarbeit haben dann ja auch beide Seiten etwas.

Welche Mengen- und Umsatzentwicklungen konnten Sie erreichen?

Unsere Umsatzsteigerung betrug im Wettbewerbsjahr gut 5 Prozent und die positive Entwicklung setzt sich weiter fort.

Welchen Rat können Sie anderen Kollegen geben?

Es lohnt sich, auf Kundenwünsche einzugehen. Das bedeutet zum Beispiel bei speziellen Anfragen beim Grossisten anzurufen und auch einmal etwas für den Kunden extra zu bestellen. Wir regen die Mitarbeiter dazu an, das aufzuschreiben und dann am nächsten Tag den Kunden anzurufen. Die freuen sich dann oft sehr, wenn sie von uns etwas bekommen, was sie anderswo nicht erhalten haben. Zudem ist es wichtig, den Überblick bei der Fülle des Sortiments nicht zu verlieren.

Was begeistert Ihre Mitarbeiter am Presseregal?

Wir haben insgesamt sehr motivierte Mitarbeiter, denn durch den Umbau wurde ja auch etwas für die langfristige Sicherung der Arbeitsplätze getan. Und da sind alle dann auch selbst entsprechend engagiert. Wenn man dann bei einem Wettbewerb mitmacht, ist das schon schön und wenn dann noch einen Preis gewinnt ist das natürlich noch schöner – für das Team aber auch für das ganze Haus.

 

2017-09-18T12:56:50+00:00 22.09.2017|1 Kommentar

Ein Kommentar

  1. Gerhard Melchert 25. September 2017 um 16:15 Uhr- Antworten

    Man sieht, worauf es ankommt. Bearbeitung des Sortiments inkl. Erweiterungen als Tests. Das Presseangebot hört eben nicht bei Tageszeitungen und Zeitschriften auf. Das Publikum ist im Alter vielschichtig und das man sich um die Kundschaft bemüht zeigt Wirkung. Handelnde und kaufende Personen sind überwiegend weiblich und lesen immer noch sehr stark Print. Wer diesen Bericht liest denkt sofort an den Bahnhofsbuchhandel, der das umfangreichste Printangebot hat und dadurch einfach mehr verkauft. Gerade in den Großformen des EHs spielt der Erlebniskauf eine bedeutende Rolle. Und auf den Kelter Verlag bezogen: eine Leserin liest im Durchschnitt 4 Romane in der Woche. Hätten Sie das gewusst?

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