
„Wie steigert ein Presseregal die Umsätze?“ – Interview mit Herrn Maximilian Dürr, E-Center Dürr, Tauberbischofsheim, Gewinner in der Kategorie „Verbrauchermarkt“ bei „Deutschlands bestes Presseregal“.
Warum haben Sie bei dem Wettbewerb um den Titel „Deutschlands bestes Presseregal“ mitgemacht?
Wir wollten einfach mal sehen, wo wir mit unserem Presseregal im Vergleich stehen. Wir stecken schon lange viel Herzblut in die Präsentation der Presse, also dachten wir: Warum nicht? Außerdem ist es schön, wenn das Team für seine Mühe auch mal sichtbare Anerkennung bekommt.
Haben Sie auch einen Umbau in Ihrem Geschäft vorgenommen?
Ja, im Rahmen unseres Markt-Relaunchs 2022 haben wir auch die Fläche für Zeitschriften neu gestaltet. Uns war wichtig, dem Sortiment mehr Raum zu geben und es klar und strukturiert aufzubauen. Wir legen viel Wert auf Ordnung und eine ansprechende, einfache Optik – das Auge kauft schließlich mit. Das Regal soll einladen, stehen zu bleiben, zu stöbern und sich inspirieren zu lassen.
Was war Ihrer Meinung nach für den Erfolg des Konzeptes verantwortlich?
Ich denke, es ist die Kombination aus Übersicht, Sauberkeit und echter Begeisterung im Team. Unser Info-Team kümmert sich jeden Morgen um die Bestückung und Ordnung im Regal – ist also wirklich täglich mit Herz dabei. Diese intensive Betreuung ist der Schlüssel zum Erfolg.
Welche Rolle spielt die Beratung des Außendienstmitarbeiters beim Presse-Grosso für Sie?
Der Außendienst des Presse-Grossos informiert regelmäßig über Neuerscheinungen, Trends und hilft uns, das Pressesortiment optimal auf die Kundschaft abzustimmen.
Welche Erfahrungen haben Sie mit Zweit- und Sonderplatzierungen gemacht?
Zweitplatzierungen direkt an der Kasse sind bei uns ein Thema und werden von den Kunden sehr gut angenommen. Gerade dort greifen viele spontan zu, wenn sie ein interessantes Cover oder eine bekannte Marke sehen. Mit saisonalen Themen oder Sonderheften lässt sich da viel Aufmerksamkeit erzeugen.
Welchen Rat können Sie anderen Kollegen geben?
Das Regal täglich auf Vollständigkeit, Ordnung und Sauberkeit kontrollieren. Wichtig ist, sicherzustellen, dass die Titel gut sichtbar und lesbar sind. Und ganz entscheidend: auf Kundenwünsche eingehen. Wer das ernst nimmt und das Regal kontinuierlich pflegt, wird auch Erfolg haben.
Was begeistert Ihre Mitarbeiter am Presseregal?
Unser Presseregal zeigt sofort das Ergebnis unserer Arbeit: sauber, aktuell und ansprechend. Das motiviert uns und begeistert die Kunden gleichermaßen. Außerdem ist das Regal übersichtlich, macht die Vielfalt unserer Zeitschriften sichtbar und lädt Kunden zum Stöbern ein. Die Mitarbeiter schätzen die einfache Handhabung, die kreativen Gestaltungsmöglichkeiten und die direkte Wirkung ihrer Arbeit auf den Verkauf.
Was schätzen Sie persönlich am Pressesortiment? Welche Rolle spielt es in Ihrem Markt?
Ich finde, das Pressesortiment hat etwas sehr Eigenes – fast schon einen kleinen Kiosk-Charakter. Es gehört einfach zur Marktstimmung dazu und hat für mich ein Stück Kultur. Für viele Kunden ist der erste Gang am Tag der zur Tageszeitung, andere holen sich ihren wöchentlichen Aktientipp oder Kinder das gute alte Micky-Maus-Heft. Durch unsere Sitzecke macht es das Ganze zum Entschleuniger.
Hat sich bei Ihren Kunden das Kaufverhalten für Presseprodukte in den letzten Jahren verändert?
Ja, das Kaufverhalten hat sich spürbar verändert – vor allem durch die zunehmende digitale Nutzung. Viele greifen gezielter zu und wissen genau, was sie wollen. Deshalb achten wir darauf, dass unser Sortiment alle Altersgruppen anspricht und attraktiv präsentiert wird. Insgesamt bleibt Print für viele ein Stück Entschleunigung – etwas, das man bewusst genießt.
Fotos©Rundschau für den Lebensmittelhandel
Hinterlasse einen Kommentar