Interview mit Philipp Gärtner, Edeka Gärtner, Bad Grund 

Warum haben Sie bei dem Wettbewerb um den Titel „Deutschlands bestes Presseregal“ mitgemacht?

In 2019 wurde das gesamte Geschäft komplett umgebaut und in dem Zuge bekam auch das Presseregal einem neuen Standort und eine umfassende Überarbeitung. Und zusammen mit dem Presse-Grossisten haben wir uns dann um den Preis für das beste Presseregal beworben.

Haben Sie auch einen Umbau in Ihrem Geschäft vorgenommen?

Die Fläche für das Pressesortiment wurde etwas vergrößert und nun neu im Wartebereich an der Kasse platziert, so dass dort auch zusätzliche Kaufimpulse gesetzt werden. Wichtig ist für uns, dass wir in der ländlichen Region, die wir bedienen, die Chance haben, im Bereich gedruckte Medien Bedürfnisse abzudecken, die von anderen Anbietern nicht bedient werden. Diese Chance wollen wir nutzen und so haben wir den Anspruch, möglichst alle Kundenwünsche zu erfüllen. Damit können wir hier punkten und dazu ist der Service ebenso wichtig wie die Sortimentspräsentation.

Was war Ihrer Meinung nach für den Erfolg des Konzeptes verantwortlich?

Trotz einer begrenzten Angebotsfläche bieten wir eine sehr gute Übersichtlichkeit im Pressesortiment. Und wir bieten zudem eine gute Sortimentstiefe: Bei uns findet auch der Lauf-Begeisterte oder der Computer-Experte „seinen“ Titel. Im Hinblick auf den Service sind unsere Mitarbeiter sehr kundig und engagiert. Alle sind hier aufgrund von langjährig geübter Praxis auf einem gleich guten Wissensstand. Denn es ist wichtig, dass wirklich jeder weiß, wie er einen speziellen Titel bestellt und möglichst umgehend und zuverlässig Kundenwünsche erfüllt.

Welche Rolle spielt das Presse-Grosso für Sie?

Der Grossist war für uns eine große Unterstützung bei der Planung des neuen Presseregals – insbesondere bei der Anlage der Sortimentsstruktur und bei den Schwerpunkten, die aus wirtschaftlicher Sicht für uns sinnvoll sind.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Zweit- und Sonderplatzierungen gemacht?

Trotz insgesamt begrenztem Platz können wir noch einige ausgewählte Zweitplatzierungen einsetzen. Diese nutzen wir vor allem, um spezielle Sortimente und saisonale Angebote zu präsentieren, für die wir sonst keinen Patz hätten. Und das bringt uns dann auch gute Erfolge im Abverkauf.

Welche Mengen- und Umsatzentwicklungen konnten Sie erreichen?

Wir verzeichnen seit dem Umbau eine erfreuliche Umsatzentwicklung.

Was schätzen Sie persönlich am Pressesortiment?

Presse ist für mich als Kaufmann ein risikoloser Verkauf, das schätze ich sehr. Wir können mit dem Pressesortiment mit Aktualität glänzen und mit Produkten, die sogar zum Teil im Fernsehen beworben werden, ohne dass wir mit ihnen ein Risiko eingehen. Denn das, was wir nicht verkaufen geht einfach zurück.

Welche Rolle spielt das Pressesortiment in Ihrem Markt?

Zeitungen und Zeitschriften sind für uns sehr wichtig für die Kundenbindung, gerade weil wir jegliches Spezialmagazin bestellen. Und bei regelmäßigen Kundenwünschen legen wir die Zeitschriften dann auch gleich schon entsprechend für den Kunden beiseite. Es gilt „Wir besorgen alles“.